7 giftige Kommentare zu unserem Fair Trade Projekt,

die wir immer wieder zu hören bekommen 🐍

Asha Faziri und ihre kontroversen Mangoschnitze

In einem kleinen Dorf in Mosambik haben die Menschen MangobĂ€ume. Wir wollen, dass sie von ihren Mangos besser leben können. Darum kaufen ihnen ihre FrĂŒchte ab, trocknen sie und verkaufen sie in der Schweiz. Was könnte daran kontrovers sein?

Die meisten Reaktionen sind ĂŒberwĂ€ltigend positiv; viele wollen ihre SolidaritĂ€t ausdrĂŒcken. Aber es gibt auch andere: es folgen ein paar der kritischen Kommentare, die wir ab und zu hören. Bitte nicht aufregen!

1. "Gut, dann bleiben sie dort”

Schön fĂŒr die Mosambikaner, dass sie in ihrer Heimat besser leben können. Aber es ist schwierig, den Subtext zu ĂŒberhören, dass man die sie auch lieber nicht hier in der Schweiz haben will. WĂŒrden die Farmers ĂŒberhaupt hierher auswandern, wenn sie könnten? Wir haben sie nicht gefragt.

2. “Und wer rahmt dabei ab?”

Fair Trade hat zu viele Skandale erlebt. Nachdem wir sieben Jahre unser Herzensprojekt aufgebaut haben, kommt uns regelmĂ€ssig Misstrauen entgegen. Aber wir zeigen gerne auf, wie viel wir investiert haben, ohne bisher selbst etwas davon zu haben. Und wie wichtig das erzielte Einkommen fĂŒr die Produzentinnen ist.

3. "Arbeiten die denn auch mit?"

Tagelang Mangos schĂ€len ist kein Zuckerschlecken! Unser Team arbeitet vorbildlich. Wie ĂŒberall brauchen die Leute nur eine Chance, ihr Leben zu verbessern. Dann packen sie sie mit beiden HĂ€nden!

#wearenyanja

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mit einem Selfie-Gruss an die Mango-Farmers in Mosambik

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BĂ€uerin Fatima hat deine Mangos produziert. Schick ihr ein Selfie mit ihrem PĂ€ckli! 📾 
 
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4. “Mosambik, das ist aber ein weiter Weg
”

Mangos aus Mosambik sind nicht gerade “us ĂŒsere Region”. Im Gegensatz zu frischen Mangos kommen sie aber per Schiff, was ein Zigfaches weniger an Emissionen produziert als Flugfracht. An die Ökobilianz von Schweizer Äpfeln kommen sie dennoch nicht heran. Soll man nur noch heimische Produkte konsumieren? Was ist mit Kaffee? Und mit Schoggi?

5. “Afrika zu unterstĂŒtzen bringt doch nichts"

„Ich habe einmal von einem Projekt in Kenia gehört, das garn nicht funktioniert hat. Nein halt – in Kamerun war das…“ – Was das mit uns zu tun hat ist unklar; Afrika ist ziemlich gross und Mosambik hat kaum etwas zu tun mit Kamerun. Etwa wie Schweden und Italien…

6. "Haben die sich die HĂ€nde gewaschen?”

Aua. Solche Kommentare sind schwer hinzunehmen. Die Antwort ist ja, absolut, und zudem desinfiziert und dann Handschuhe und Mundschutz getragen. Fragen Sie das bei Schweizer Produkten auch? Das Erfreuliche ist, wie selten solche Kommentare sind.

7. “Anstatt hier zu helfen..!"

Es gibt auch in der Schweiz BedĂŒrftige und viel Potential fĂŒr gemeinnĂŒtzige Projekte. Unsere Arbeit in Mosambik soll das in keiner Art abwerten. Ob nah oder fern, wir alle sollten uns dort engagieren, wo wir können.

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